Reverse Mentoring - Eltern "lehren" Lehrkräfte

„Reverse Mentoring“ ist als Veranstaltung konzipiert, in der Eltern ihr spezifisches Wissen (z. B. über Jugendtrends, digitale Medien, Basteln oder soziale Kompetenzen) an Lehrkräfte weitergeben. Die Lehrkraft übernimmt dabei die Rolle des Lernenden.

✍️ Brigitta Rupp, PBÖ
⏱️ Dauer 1 Schulstunde
🔄 Häufigkeit Über einen längeren Zeitraum
👥 Zielgruppe Lehrkräfte, Schulleitung, Eltern
🎯

Ziel

Dieser Mentoring-Ansatz fördert das gegenseitige Lernen und reduziert Vorurteile.
Lehrkräften wird der Druck genommen, „alles wissen zu müssen“, und sie entdecken Eltern als wertvolle Wissensquellen.
Der gemeinsame Lernprozess schafft Freude (Grundbedürfnis: Spaß) und stärkt die gegenseitige Wertschätzung.

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Einsatz und Lernergebnisse

  • 1. Förderung einer positiven Lernatmosphäre unter Erwachsenen.
  • 2. Abbau starrer Rollen und Hierarchien.
  • 3. Stärkung des Wissens von Lehrkräften in praktischen Themen (z.B. KI, soziale Medien, Handwerk).
  • 4. Stärkung des Respekts der Lehrkräfte für die Lebenserfahrungen der Eltern.
  • 5. Erhöhung des "Spaßfaktors" in der Zusammenarbeit.
💡

WELL³-Bezug

Grundbedürfnis

🏆 Wirksamkeit 😊 Spaß

Qualitätsdimensionen

Schulkultur Elternbeteiligung
📋

Details & Vorbereitung

🏫

Raumanforderungen

Konferenzraum oder Klassenzimmer mit Beamer/Präsentationseinrichtungen.

⏳

Zeit für die Vorbereitung

20 Minuten

📝

Vorbereitung

Machen Sie interessierte Eltern ausfindig (z.B. über den "Marktplatz für Eltern Know-How"). und laden Sie sie ein.
Laden Sie interessierte Kolleginnen und Kollegen ein.

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Materialien

Moderationskit
Beamer
Erfrischungen (Kaffee/Kekse)

👣

Ablauf

1

Themenzuordnung

⏱ vor dem Workshop
Die Schulleitung oder eine Gruppe von Lehrkräften fragt das Kollegium: "Was wollten Sie schon immer von Eltern lernen?" (z.B. "Wie funktioniert TikTok?" oder "modernes Projektmanagement").
2

Expertenbriefing

⏱ 10 Minuten
Ein kurzes Gespräch zwischen dem Organisator / der Organisatorin der Veranstaltung und den Eltern legt die Rahmenbedingungen fest. Es sollte sich eher um einen interaktiven Austausch als einen reinen Vortrag handeln.
3

Veranstaltung

⏱ 45 Minuten
Der Elternteil hält eine kurze Präsentation.
Darauf folgt eine offene Fragerunde oder eine kleine praktische Übung für die Lehrkräfte.
4

Reflexion

⏱ 5 Minuten
Zum Abschluss der Veranstaltung erfolgt ein kurzer Austausch: Wie hat es sich angefühlt, die Rollen zu tauschen? Was können wir in unserem Unterricht anwenden?
5

"Danke"

⏱ 2 Minuten
Der Elternteil erhält ein "Dankeschön" für seine Unterstützung (z.B. symbolisches "Gastdozenten-Zertifikat").
💭

Reflexion & Tipps

Reflexion

Konnte ich die Rolle des Lernenden vollständig annehmen?
Was habe ich Neues über die Perspektive der Eltern gelernt?

Tipps zur Umsetzung

Halten Sie die Atmosphäre entspannt.
Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern der Austausch von realen Erfahrungen.